Purzelbaum - Broich

Familienzentrum

Kapellenstraße 4
52428 Jülich
 
Kontaktdaten
Stefanie Kleinermanns  
Telefon: 02461 53595
E-Mail: purzelbaum.jue@kita-kreis-dueren.de
Web: https://kita-kreis-dueren.de/kitas/Familienzentrum-Purzelbaum-Broich.php

Träger

Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR
Bismarckstraße 16
52351 Düren
Telefon: 02421 9909200
E-Mail: kreismaeuse-aoer@kita-kreis-dueren.de
Web: https://kita-kreis-dueren.de

Angebotene Plätze

Anzahl Plätze: 30
  • ab 2 Jahren
  • Unter 3 Jahre
  • ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt

Pädagogisches Profil

  • Schwerpunkt Bewegung
  • sozial-emotionaler Bereich
  • familienergänzende Arbeit

Kurzinfo

Kita Purzelbaum

In der 2-gruppigen Kindertageseinrichtung im Jülicher Stadtteil Broich werden aktuell 34 Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren mit und ohne Handicap betreut. Die inklusive Pädagogik bietet Lern- und Entwicklungschancen, in denen Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bedürfnissen miteinander und voneinander lernen können. Als Familienzentrum bietet die Einrichtung ein Netzwerk rund um die Familie.

In der Kita Purzelbaum spielen und lernen Kinder unterschiedlicher Herkunft und mit oder ohne Handicap gemeinsam in altersgemischten Gruppen. Jedes Kind kann so aktiv und so eigenständig wie möglich am Kitaalltag teilnehmen. Das teiloffene Konzept bietet den Kindern einerseits in festen Bezugsgruppen einen sicheren Rahmen und lässt andererseits auch gruppenübergreifend viel Freiraum, um selbstbestimmt, mit Lust, Freude und Begeisterung zu lernen und Entwicklungspotentiale zu entfalten. Partizipation ist der Schlüssel zur Bildung.  Jedes Kind wirkt seinem Alter – und Entwicklungsstand und seinen Bedürfnissen entsprechend bei der Gestaltung des Alltags in der Kita mit. Als anerkannter Bewegungskindergarten gehört die Bewegungsförderung fest zum pädagogischen Konzept der Kita Purzelbaum. In der tiergestützten Pädagogik unterstützen die „Co –Therapeuten auf 4 Pfoten“ das Kita-Team bei der Umsetzung von pädagogischen Zielsetzungen.

Tage der offenen Türe finden regelmäßig statt.
Auf Terminanfrage sind auch individuelle Einzelberatungstermine möglich.


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Öffnungszeiten

Montag - Freitag
35 Stunden im Vor- und Nachmittagsbereich: 7.30 - 12.30 Uhr und 14 - 16 Uhr
35 Stunden durchgehend: 7.30 - 14.30 Uhr
45 Stunden: 7.30 - 16.30 Uhr


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Schließungszeiten

Die Schließungszeiten verteilen sich überwiegend auf die Schulferien oder Brückentage.
Die Schließzeiten werden jährlich mit dem Rat der Kindertageseinrichtung abgestimmt und den Eltern rechtzeitig bekannt gegeben.
Um Bedarfe während unserer Schließzeiten abzudecken, organisieren wir teilweise in Kooperation mit anderen Einrichtungen Notbetreuungsmöglichkeiten.

Schließzeiten:

  • an einem Karnevalstag
  • an Brückentagen
  • 3 Wochen in den Sommerferien
  • 1 Woche in den Weihnachtsferien

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Team

In unserer Einrichtung arbeiten:

  • eine freigestellte Leiterin (Heilpädagogin)
  • Heilpädgoginnen und Erzieherinnen als Gruppenleiterinnen
  • Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen in Vollzeit oder Teilzeit als zweite Fachkraft oder Ergänzungskraft und als gruppenübergreifende Kraft.

Wir sind anerkannter Bewegungskindergarten NRW. In diesem Rahmen sind mehrere Mitarbeiterinnen ausgebildet im Bereich "Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter". 

Unsere Mitarbeiterinnen verfügen in verschiedenen Bereichen über spezifische Fachkompetenzen: Fachkraft für Autismus - Spektrums - Störung, Heilpädagogik, Kinderschutz, Motopädie, Bewegung und Entspannung, interkulturelle Öffnung. Eine Mitarbeiterin ist ausgebildete Kinderschutzfachkraft.

In unserem interdisziplinären Team kooperieren wir zudem mit verschiedenen, therapeutischen Praxen und dem SPZ Düren - Birkesdorf. Sowohl in gemischten Psychomotorikgruppen als auch alltagsintegriert und in der Einzelbehandlung kann für jedes Kind mit Förderbedarf eine speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnittene therapeutische Versorgung angeboten werden.

Weitere Mitarbeiter im interdisziplinären Team sind:

  • eine Dipl. Psychologin und systemische Familientherapeutin
  • Logopädinnen
  • Physiotherapeutinnen
  • Ergotherapeutinnen
  • Musiktherapeut
  • Reittherapeutin

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Innen

Die Einrichtung ist barrierefrei und besteht aus zwei großen, hellen Gruppenräumen mit jeweils einem Nebenraum als Rückzugsmöglichkeit für die Kinder. In unseren Gruppen bieten wir verschiedene Ebenen (z.B. Podeste, Tische, Stühle Teppiche). Unsere Funktionsbereiche setzen inhaltliche Schwerpunkte, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden. Auch der Flur ist so gestaltet, dass er als Ausweichmöglichkeit aus dem Gruppengeschehen genutzt werden kann. Er bietet eine besonders großzügige Lauffläche.
In unserem großen Eingangsbereich befinden sich u.a. eine Kitabücherei und ein Elterncafé. Zu jedem Gruppenraum gehört ein separater, behindertengerecht ausgestatteter Waschraum mit mehreren Toiletten und Waschbecken, der auch zum Matschen und Experimentieren einlädt. Beiden Gruppen ist ein Wickelraum mit Dusche angegliedert.
Unser Raumangebot ist so gestaltet, dass den Kindern verschiedene Rückzugsmöglichkeiten zum Ruhen und Schlafen gegeben werden können. Wir verfügen über zwei Räume für Einzelförderung. In einem dieser Räume steht u.a. auch ein Bällebad, das zur taktilen Ganzkörpererfahrungen einlädt. Genug freie Bewegung bietet auch die freundliche, helle Turnhalle. Funktionelle Räume wie Küche und Büro sind ebenfalls vorhanden.
Die Raumverteilung in unserer Einrichtung ist nicht starr festgelegt. Sie orientiert sich stets an den Bedürfnissen der Kinder, an fachlichen Schwerpunkten der Mitarbeiter und auch an den sich verändernden Aufgabenstellungen für die Kitas.


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Außen

Das große, naturnah angelegte Außengelände bietet genug Freiraum zum Klettern, Laufen, Toben etc. Auf dem Außengelände befinden sich ein Kletterspielgerät mit Rutsche, Sandkästen, ein Hochbeet, verschiedene Klettermöglichkeiten auch für U3-Kinder, Weidenhäuser, eine Vogelnestschaukel, Federtiere, ein Fahrzeughäuschen und Fahrzeuge für die Kinder. Es gibt verschiedene Ebenen und Bodenbeläge (Rasen, Sand, Beton). Das Außengelände ist von Bäumen, Sträuchern und Büschen umwachsen, was den Kindern vielfältige Rückzugsmöglichkeiten bietet.
Gerne unternehmen wir auch Ausflüge in die Natur außerhalb der Kita, z.B. in Form von Waldtagen oder Spaziergängen.


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Pädagogisches Profil

Bausteine des pädagogischen Konzepts:

Inklusion
Inklusion bedeutet, dass alle Menschen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Für uns bedeutet der Begriff: Einschluss - Einbeziehung - Dazugehörigkeit.
Unser Haus ist ein Haus für alle. Es ist normal, verschieden zu sein. Uns ist es wichtig, nicht von Behinderten und Nichtbehinderten zu sprechen, sondern von Kindern mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bedürfnissen.

Inklusion bedeutet für uns die gemeinsame und gleichberechtigte Erziehung aller Kinder in einer Gruppe. Unsere Kita bietet Lern- und Entwicklungschancen, damit alle Kinder miteinander und voneinander lernen können. Wir gehen hierbei von den Möglichkeiten aus, die die Kinder haben und nehmen jedes Kind in seiner ganz persönlichen Eigenart ernst, versuchen seine Ausdrucksweise zu verstehen und es darin zu unterstützen, eigene Wege zu finden, um innerhalb seiner Möglichkeiten so selbständig und selbstbestimmt wie möglich am Kitalltag teilzunehmen. Angebote werden so gestaltet, dass alle Kinder ihren Möglichkeiten entsprechend teilnehmen können.

Systemische Pädagogik
In unserer pädagogischen Arbeit betrachten wir jedes Kind als Teil seines sozialen Umfelds, also seiner Familie, seiner Freund*innen, seiner Lebenswelt. Kindliches Verhalten entsteht nie isoliert, sondern immer im Zusammenspiel mit anderen. Was ein Kind tut, beeinflusst sein Umfeld - und umgekehrt. 

Wir gehen davon aus, dass jedes Verhalten einen guten Grund hat. Es steckt immer ein Sinn dahinter, auch wenn dieser nicht sofort erkennbar ist. Denn jedes Kind bringt seine eigene Geschichte mit - Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle, die sein Denken und Handeln prägen. Deshalb begegnen wir Kindern mit Verständnis, Offenheit und dem Wunsch, sie wirklich zu verstehen. 

Mit unserer systemischen Denkweise verbinden wir vor allem folgende Aspekte:

Ressourcenorientierung
Bei uns stehen die Stärken und Fähigkeiten der Menschen im Vordergrund. Mit einem positiven Blick und zuversichtlichem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, eröffnen sich neue Entwicklungsmöglichkeiten und genau da setzen wir an.

Lösungsorientierung
Wir lenken den Blick auf Wünsche, Ziele und Ressourcen, anstatt nur auf das Problem und seine Ursache zu schauen.

Allparteilichkeit                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Jeder Mensch sieht die Welt auf seine eigene Weise - je nach Erfahrungen, Gefühlen und Lebenssituationen. Deshalb kann ein und dieselbe Situation von verschiedenen Personen ganz unterschiedlich wahrgenommen werden. Uns ist wichtig: Wir hören allen Beteiligten zu und nehmen jede Sichtweise ernst. Wir interessieren uns für die persönlichen Geschichte, die Wünsche und Erwartungen jedes Einzelnen - ganz ohne Bewertung. So schaffen wir Raum für gegenseitiges Verständnis und gemeinsame Lösungen. 

Teiloffene Arbeit                                                                                                                                                                                                                                                                                          Im Rahmen unserer teiloffenen Arbeit ist das Kind selbst Gestalter seiner Entwicklung. Kinder lernen durch eigenes, aktives Tun, aus eigener Initiative, durch Spiel und Beschäftigung, durch Erkundung und Veränderung der Dinge und Menschen. Sie erforschen und entdecken ihre Umwelt und schaffen so ihr eigenes Lernfeld. In einer gut vorbereiteten, anregenden und abwechslungsreichen Umgebung wird unser ganzer Kindergarten zum Spielraum. Die Kinder wählen frei nach ihren Bedürfnissen und Interessen ihren Spielort und Spielpartner. Im Rahmen unserer teiloffenen Arbeit ist das Kind selbst Gestalter seiner Entwicklung. Kinder lernen durch eigenes, aktives Tun, aus eigener Initiative, durch Spiel und Beschäftigung, durch Erkundung und Veränderung der Dinge und Menschen. Sie erforschen und entdecken ihre Umwelt und schaffen so ihr eigenes Lernfeld. In einer gut vorbereiteten, anregenden und abwechslungsreichen Umgebung wird unser ganzer Kindergarten zum Spielraum. Die Kinder wählen frei nach ihren Bedürfnissen und Interessen ihren Spielort und Spielpartner.

Offene Arbeit ermöglicht selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Lernen, Lernen mit Lust, Freude und Begeisterung, Lernen in Spiel und Bewegung.

Partizipation
Partizipation ist der Schlüssel zur Bildung. Neben Wissen und Kompetenzen müssen Bereitschaften und Einstellungen entwickelt werden, damit Kinder eine eigenständige Persönlichkeit werden. Das gelingt nur, wenn Fachkräfte die Kinder an ihren eigenen Bildungsprozessen beteiligen und sich rückversichern,
ob sie auch die Themen der Kinder aufgreifen. Jedes Kind sollte seinem Alter und Entwicklungsstand und seinen Bedürfnissen entsprechend bei der Gestaltung des Alltags in der Kita mitwirken.
Wenn Kinder von Anfang an Selbstbestimmung und Anerkennung erfahren, entwickeln sich Basiskompetenzen wie Selbstvertrauen und Sicherheit. Die Kinder erfahren dadurch, dass sie selbst Rechte haben und mit ihren Bedürfnissen ernst genommen werden.

Tiergestützte Pädagogik
In unserer Einrichtung ist die tiergestützte Pädagogik ein wertvoller Bestandteil des pädagogischen Alltags. Der regelmäßige Kontakt mit Tieren unterstützt Kinder in ihrer emotionalen, sozialen und persönlichen Entwicklung. Tiere nehmen Menschen so an, wie sie sind - ohne Vorurteile. Sie vermitteln ein Gefühl von Akzeptanz und Geborgenheit, was besonders für Kinder stärkend und beruhigend wirkt. Tiere erleichtern Kinder oft den Zugang zu ihrer Umwelt und zu anderen Menschen. Sie wirken wie Türöffner, schaffen eine entspannte Atmosphäre und fördern so den Aufbau von Beziehungen, stärken Empathie und Mitgefühl. Da Tiere direkt und ehrlich auf das Verhalten ihres Gegenübers reagieren, ermöglichen sie Kindern unmittelbare Rückmeldung. So können sie ihr eigenes Verhalten besser wahrnehmen, reflektieren und gegebenenfalls verändern - eine wichtige Erfahrung für die Entwicklung von Selbstwahrnehmung und sozialer Kompetenz. In unserer Kita leben Hühner, ein Aquarium mit verschiedenen Fischen und wandelnde Blätter. Im Umgang mit den Tieren erleben die Kinder Fürsorge, Verantwortung und Achtsamkeit im täglichen Miteinander. 

Psychomotorischer Ansatz

In der heutigen Zeit sind die Bewegungsmöglichkeiten und Freiräume für Kinder zunehmend eingeschränkt.
Aus diesem Grund ist uns die Bewegung ein besonderes Anliegen. Sieht man die elementare Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung, dann darf Bewegungsförderung nicht auf bestimmte Zeiten in dafür vorgesehenen Räumen beschränkt sein. Wir verschaffen den Kindern mehr Raum für Bewegungs- und Sinneserfahrungen. Bewegung und Spiel werden in verschiedenen Formen in den Kitaalltag integriert.
Unser ganzheitliches Konzept zur Entwicklungsförderung durch Bewegung bildet eine Einheit zwischen geistigen und seelischen Prozessen und Bewegung.

Konzeptionelle Schwerpunkte unserer Einrichtung:

  • Inklusion
  • Heilpädagogik
  • Partizipation
  • Bildung, Betreuung und Förderung von Kindern ab dem 2. Lebensjahr
  • Beratung
  • alltagsintegrierte Sprachförderung
  • Psychomotorik
  • Teiloffene Arbeit
  • Tiergestützte Pädagogik
  • Übermittagsbetreuung
  • Schulvorbereitung
  • Beratung
  • Bildungsdokumentation

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Kooperation und Vernetzung

Unsere Einrichtung ist ein Knotenpunkt in einem Netzwerk, das Kinder individuell fördert und Familien umfassend berät und unterstützt.

Zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit und um ein umfassendes Spektrum sozialer Dienstleistungen für die Familien anzubieten, arbeiten wir regelmäßig mit verschiedenen Institutionen zusammen, z.B. Kreisjugendamt, Landesjugendamt, Kreisgesundheitsamt, SZ Düren - Birkesdorf, therapeutische Praxen, Beratungsstellen, Grund- und Förderschulen u.a.

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern schaffen wir wohnortnah und leicht zugänglich vielfältige Angebote zur Familienbildung und Unterstützung.
Gesundheitsprophylaktische Maßnahmen, wie z.B. zur Zahngesundheit finden jährlich statt.


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Zusammenarbeit mit Eltern

Zwischen Eltern und unserer Einrichtung besteht eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft, denn sowohl die Familie als auch die Kindertageseinrichtung prägt in hohem Maße die kindliche Entwicklung. Förderlich ist hierbei eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Einrichtung. Dies verlangt, dass Familie und Kita sich füreinander öffnen, ihre Erziehungsvorstellungen transparent machen und zum Wohle der ihnen anvertrauten Kinder kooperieren.

Unsere Angebote richten sich nach den Bedürfnissen, Erwartungen und Interessen der Familien. Das bedeutet, dass wir zunächst die Lebenslagen der Eltern und Kinder erfassen und ihre Wünsche ermitteln, um diese in unsere Arbeit zu integrieren. Danach können dann z.B. Öffnungszeiten, Elternveranstaltungen, aber auch Elemente der pädagogischen Arbeit geplant und entwickelt werden.

Im Rahmen der Partizipation bieten wir unterschiedliche Formen der Elternarbeit an und sind stets offen für neue Anregungen und Bedürfnisse. Mitwirkung von Eltern ist jederzeit herzlich willkommen.

Mitwirkung von Eltern (Beispiele)

  • das Lesen eines Elternbriefes
  • das Mitbringen von Materialien
  • das persönliche Gespräch
  • Mitarbeit im Elternbeirat
  • Hilfe und Teilnahme bei Festen und Feiern oder Ausflügen
  • Hospitationen
  • Teilnahme an Elternabenden
  • Aktionen mit Eltern und Kindern
  • Beschwerdemanagement
  • Teilnahme an Aktionen für Eltern und vieles mehr.....

Als wichtigste Form der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft gilt das Gespräch zwischen Erzieherinnen und Eltern über das Kind. Dabei werden Informationen über das Kind und sein jeweiliges Umfeld ausgetauscht und darauf aufbauend ein größeres Verständnis für das Verhalten des Kindes gewonnen, sowie eigene Einstellungen überprüft und gegebenenfalls verändert.

Es gibt verschiedene Angebote und Gesprächsformen im Rahmen der Elternarbeit, z.B.:
- Anmeldegespräch
- Aufnahmegespräch 
- Hausbesuche
- Tür- und Angelgespräche
- terminierte Elterngespräche
- Beratunsgespräche
- Hospitationen in der Kita oder bei den Therapien
- Elternveranstaltungen
- Elterncafé u.a.

Eine besondere Bedeutung hat auch die Eingewöhnungszeit , also der Übergang vom Elternhaus in die Kita. Dieses Ereignis bedeutet nicht nur für die Kinder eine Neuorientierung und Umstellung, sondern auch für Eltern. Wir möchten auch die Eltern in diese Zeit einbinden und sie begleiten.

Besonders in der Betreuung von Kindern unter 3 Jahren ist die Eingewöhnungszeit ein wichtiger Punkt. In den ersten beiden Lebensjahren können die Kinder noch nicht allein ihr "inneres Gleichgewicht" aufrechterhalten. Sie benötigen dabei die Unterstützung ihrer Bindungsperson.

Für einen sanften Übergang in der Eingewöhnungszeit ist uns wichtig:

- Elternbegleitet -
Das heißt, z.B. Elternbriefe, Informationsabende über Vermittlung von Ablauf und Gestaltung der Eingewöhnungsphase, Aufnahmegespräch, Schnuppertage in Begleitung der Eltern, Starterpaket u.a.

- Bezugspersonenorientiert -
Das heißt, z.B. in der Eingewöhnungszeit wird das Kind von einer vertrauten Bezugsperson begleitet und parallel dazu von einer Bezugserzieherin eingewöhnt.
 
- abschiedsbewusst -                                                                                                                                                  das heißt, z.B. klare Absprachen und Reflexionsgespräche mit den Eltern über die Eingewöhnungszeit. Es gibt einen klaren Abschied, zu dem bald das verinnerlichte Vertrauen auf die Rückkehr der Eltern gehört. Eine freundliche und entspannte Atmosphäre lädt Eltern ein, sich beim Bringen des Kindes ein wenig Zeit zu nehmen für ein Abschiedsritual.

 


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Aufnahmekriterien

Die Aufnahmekriterien wurden im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft "Kindertageseinrichtung und Kindertagespflege" gemäß § 78 SGB VIII entwickelt. Ferner entsprechen sie der Empfehlung der kommunalen Spitzenverbände und der beiden Landesjugendämter in Nordrhein-Westfalen zu der thematischen Sortierung der Aufnahmekriterien für Kindertageseinrichtungen.

Bei der Aufnahme spielen die folgenden Aspekte eine Rolle:

  • Alter des Kindes
  • Geschwister in der Betreuung
  • Berufstätigkeit der Eltern
  • Alleinerziehende Elternteile
  • Platzabsage im Vorjahr
  • Pädagogische und soziale Aspekte
  • Härtefälle und dringende Bedarfe

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Elternbeitrag

Allgemeine Informationen und Erläuterungen zum Elternbeitrag. Für die Inanspruchnahme eines Platzes in einer öffentlich geförderten Kindertageseinrichtung - ganz gleich in welcher Trägerschaft - kann ein Elternbeitrag erhoben werden. Dies ist in einer Satzung geregelt. Für die Festsetzung des Beitrages müssen dem Jugendamt Einkommensnachweise vorgelegt werden. Grundlage für die Beitragshöhe sind die 'positiven' Einkünfte. Der sich daraus ergebene Beitrag kann in der entsprechenden Elternbeitragstabelle entnommen werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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Wir sind für Sie da

Bei weiteren Fragen zum Kita-Navigator wenden Sie sich bitte an unsere Servicestelle:

Familienbüro des Kreises Düren
Bismarckstr. 16
52351, Düren
Telefon: +49 2421 221051000
E-Mail: amt51@kreis-dueren.de

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Um Ihnen direkt und schneller behilflich sein zu können, haben wir hier Ihre häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengestellt.
 
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